CAD für die Denkmalpflege: AutoCAD, QCAD oder GstarCAD
Jetzt arbeite ich doch seit über zwei Jahrzehnten mit CAD-Systemen: Mit Microstation und AutoCAD machte ich in den 90-ger Jahren meine erste Schritte um die Untersuchungen und Vermessungen an Relikten des Zweiten Weltkrieges in der Bundesrepublik, in den Niederlanden und Belgien zu dokumentieren. Konnte ich mich mit den damaligen Konzepten von Microstation nie so anfreunden, aber mit den Konzepten hinter AutoCAD und seinen späteren Derivaten legte ich alsbald umfangreiche Bibliotheken aus Regelbauten und Bunkerruinen an. Das Ergebnis wurde so überzeugend, dass die Denkmalschutzbehörden in Baden-Württemberg und im Saarland seitdem die Zeichnungen für ihre Unterschutzstellungen und Denkmalbestände zu den "Westbefestigungen" verwenden.
Ab 2014 musste ich unter Win10 umsteigen auf DraftSight, das wohl aus marktstrategischen Gründen auch in einer kostenlosen Variante gegen Registrierung angeboten wurde. Dafür musste man eine etwas eingeschränkte Funktionalität und etliche Bugs hinnehmen, die über die Jahre nie behoben wurden, obwohl ich die Absturzreports durchaus hinterher schickte. Diese Variante wurde mit 2020 eingestellt.

